Wie läuft eine Hypnose Grundsätzlich ab?

Der Ablaufplan einer Hypnose-Session

Vorab sind mir 3 Punkte für Dein Verständnis zu Deiner Hypnose sehr wichtig:

1. Hypnose ist kein Schlaf!

Du bekommst während der Trance und während der Hypnose alles mit, was um Dich herum und in Dir vorgeht.

Du wirst Dich ganz normal fühlen.

Vielleicht ein bisschen entspannter als sonst. Das ist schon alles.

Du lässt Dich dabei einfach so schlafähnlich wie irgend möglich in eine Entspannung fallen.

2. Die Trance und die Hypnose machst Du selbst.

Ich stelle nicht magischerweise etwas von außen mit Dir an.

Du bist derjenige, der sich in die Entspannung der Trance fallen lässt. Du bist derjenige, der die Gedanken bewusst und aktiv denkt.

Nur durch Deine aktive Mitarbeit, wirst Du etwas cooles erleben. Ich als Dein Hypnotiseur leite Dich nur an.

Die eigentliche Macht, die durch die verschiedenen Techniken wirken kann, hast Du selbst. Jederzeit. Und natürlich hast Du auch jederzeit die Macht, Deine Gedanken wieder zu ändern und die Wirkung aufzuheben.

Auch nach der Hypnose.

Du hast die Kontrolle. Immer!

Niemand kann Dir Gegen Deinen Willen etwas einpflanzen.

Es sei denn Du willst diese ungewollten Gedanken gewollt denken und gewollt wirken lassen…

was logischerweise unmöglich gegen Deinen Willen passieren kann.

Das Ritual der Hypnose

Die Grundbausteine eines Hypnose-Rituals sind:

1

Die Induktion & Vertiefung

Mit der Induktion leite ich Dich an, Dich erst einmal in die Entspannung fallen zu lassen.

2

Die Hypnose

Hier beginnt die eigentliche Arbeit an dem Thema, dass Du erleben/verändern willst.

3

Das Aufwecken

Der rituelle Abschluss der Hypnosesitzung, um Dir einen klaren Schluss zu geben.

Was ist die Induktion? “Schlaf!”

Mit der Induktion leite ich Dich an, Dich erst einmal in die Entspannung fallen zu lassen.

Natürlich handelt es sich dabei nicht um einen Schlaf im eigentlichen Sinn. Du erinnerst Dich sicher… Du bekommst alles bewusst mit.

Das Kommando !Schlaf!” ist eine Metapher.

Es ist ein Kommando an Dein Unterbewusstsein, dass Du Dich in eine Entspannung fallen lässt, die so schlaf-ähnlich wie möglich ist. Von außen betrachtet sieht es natürlich immer so aus, als würde ich als Hypnotiseur Dich mit einem Fingerschnippen und einem Wort einschlafen lassen.

Ganz einfach deshalb, weil Dein Unterbewusstsein auf das Kommando reagiert und Deinem Körper den Impuls weitergibt, JETZT entspannen.

Bei Induktionen wie der Blitzhypnose (Handshake Pattern Interrupt und eigentlich nur eine Blitzinduktion) geht das in ein paar Sekunden. Bei anderen Induktionen ist dieser Prozess etwas sanfter. Nicht alle beinhalten das Kommando “Schlaf!”. Es geht auch ohne.

Damit ist die Induktion bereits zu Ende. Du befindest Dich am Beginn einer angenehmen Entspannung oder Trance… sind eh nur zwei Namen für das Selbe.

Was folgt bei der Vertiefung?

Genau das, was der Name besagt. Wir nehmen die begonnene Entspannung auf und ich führe Dich immer tiefer hinein. Immer tiefer und tiefer in diese angenehme Trance…

Und je mehr Du Dich hier nun darauf einlässt, Dich fallen lässt und entspannst, desto mehr wirst Du den nächsten Schritt genießen. Wie gesagt, geht es auch komplett ohne Trance… Als Teil des Erlebens empfinde ich sie persönlich jedoch als wertvollen Bestandteil unseres gemeinsamen Rituals.

Genieße es.

Stelle Deine Frage.

Die eigentliche Hypnose

Nun folgt der Beginn der Hypnose.

Ja, alles was Du bis hierhin erlebt hast, hat nichts mit Hypnose zu tun. Sonst könnte ich ja schwer sagen… “Es geht auch ohne Induktion und Vertiefung und Trance/Entspannung.”

Jetzt beginnen wir mit der eigentlichen Hypnose. Das kann ein hypnotisches Phänomen sein, wie ich sie bereits angemerkt hatte… Oder der Beginn der eigentlichen Arbeit. Im ersteren Fall ist es einfach eine Spielerei, um Dich die Kraft und die Macht Deiner eigenen Gedanken erleben zu lassen.

Im zweiten Fall beginnt nun unsere Reise mit der Hypnosetechnik, die am Besten geeignet ist, um Dich zu Deinem Wunschziel zu führen. Wohin die Reise gehen soll, entscheiden wir natürlich vor dem ersten Schritt.

Das Aufwecken… Superwichtig!!! 😉

Stell Dir einen Moment vor Du bist in Trance… mitten in der Hypnose… und ich falle tot um… oder muss schnell zum Urlaubsflieger…

Irgendwas fehlt noch… ups… Du bist noch mitten in der Trance. Hoffentlich ruft nun jemand schnell den Hypnosenotruf und rettet Dich!

OK… Du merkst schon… totaler Bullshit.

Du wachst immer auf. Auch von ganz alleine.

Selbst wenn ich Dich nicht aus der Hypnose aufwecke und tot neben Dir liege (Wird nicht passieren)… wachst Du irgendwann aus einem einfach Grund wieder von alleine auf.

Der Prozess der Hypnose ist unterbrochen und Dir wird furchtbar langweilig. Mit der Langeweile kommst Du dann automatisch wieder aus der Trance zurück… Schließlich hält keine Entspannung ewig an.

Wozu also aufwecken?

Eine Hypnosesitzung ist ein Ritual, in dem wir mit Deinem Unterbewusstsein reden. Und in dem Wort Ritual steckt bereits die Bedeutung eines festen Ablaufs.

Es beginnt… es läuft… es endet.

Mit dem Aufwecken geben wir Deinem Körper und Deinem Denken einen klaren Schlusspunkt. Wir bringen das Ritual zu einem klaren Abschluss und Du kannst erfrischt und frei in den weiteren Tag oder Abend starten. Hoffentlich nicht in die Nacht… sonst hätte ich seltsame Arbeitszeiten.

Damit endet der Ablauf auf ganz natürliche Weise… mit dem…

Ende.

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